Schweres Erdbeben in Ecuador

Heute morgen gegen 02:00 MEZ hat sich ein schweres Erdbeben in Ecuador ereignet. Es hatte die Stärke 7,8 auf der Richterskala und das Epizentrum lag an der ecuatorianischen Küste bei Pedernales. Bisher sind offiziell 77 Tote gemeldet, es ist jedoch zu befürchten, dass die Zahl der Opfer noch weiter ansteigt, da die Rettungskräfte gerade erst die am schwersten betroffenen Gebiete erreicht haben. Im Laufe der letzten Stunden wurden 156 Nachbeben registriert. Das stärkste Nachbeben hatte die Stärke 6,1.Ich selbst habe den Erdstoß in Guayaquil, der größten Stadt des Landes erlebt, die sich rund 300 Kilometer vom Epizentrum entfernt befindet. In Guayaquil gab es 2 Tote. Mehrere Häuser und Brücken sind eingestürzt. Das Land befindet sich im Ausnahmezustand. Zahlreiche Verbindungsstraßen sind beschädigt und gesperrt. Alle öffentlichen Veranstaltungen wurden ausgesetzt. In den Provinzen Esmeraldas, Manabi, Sto. Domingo, Santa Elena, Guayas und Los Rios wurde der Notstand ausgerufen.Wenn man hier vor Ort lebt, hat man im Jahr etwa 4-5 spürbare Erdstöße, die meistens die Stärke 3-4 erreichen. Heute jedoch handelte es sich um ein so starkes Beben, dass die Wände in unserer Appartementanlage rund 50 Sekunden sehr stark gewackelt haben. Glücklicherweise sind meine Familie und ich mit einem Schrecken davongekommen.

1 Kommentar 17.4.16 17:05, kommentieren

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Wie man in Ekuador seinen Lebensunterhalt verdient

Eine Frage, die mir häufig von auswanderungswilligen Leuten gestellt wird, betrifft das Geld. Viele wollen wissen, wie ich mir meinen Lebensunterhalt in Ekuador bestreite. In den 15 Jahren hier habe ich mich gewissermaßen zu einem Allroundtalent entwickelt. Ich habe mehrere Jahre als Reiseleiter in der Tourismusbranche gearbeitet, die Arbeit hat Spaß gemacht und für die vor Ort anzutreffenden Verhältnisse (Mindestlohn 366 $) habe ich dabei gut verdient. Auch heute mache ich noch ab und zu Touren, allerdings nur für Touristen die mich direkt engagieren. Seit Jahren arbeit ich zudem freiberuflich als Freelancer bei verschiedenen Plattformen (Upwork, Freelancer.com, Textbroker), wo ich Übersetzungen, Schreibarbeiten und Internetrecherche, sowie Arbeiten mit MS Excel erledige. Auch wenn die Konkurrenz als Freelancer groß ist, lässt sich hier bei entsprechendem Fleiß gutes Geld verdienen. Da auch die Lebenshaltungskosten vor Ort in Ekuador nicht zu hoch sind, konnte ich damit meine Familie gut über Wasser halten, auch wenn ich in diesem Leben wohl nicht mehr Millionär werde.Apropos Millionär werden, im Internet existieren ja zahlreiche Programme, die quasi Geld verdienen ohne Aufwand propagieren. Leider funktioniert das Ganze in mehr als 99 % der Fälle nicht so wie angepriesen. Deshalb werde ich ab morgen mein eigenes Projekt Geld verdienen im Internet starten. Als Ziel habe ich mir gesetzt ein Summe von 150 $ pro Arbeitstag zu verdienen. Nach mehrmonatiger Recherche bin ich jetzt endlich starklar. Außer meiner Zeit habe ich lediglich einen Betrag von 90 $ investiert. In den nächsten Tagen werde ich hier auf meinem Blog ein wenig mehr über mein Projekt berichten und eventuell auch einige Screenshots von meinen Verdiensten posten. Also Daumen drücken, dass alles klappt.

31.3.16 02:43, kommentieren