Warum bei der Flüchtlingskrise in Deutschland gravierende Fehler gemacht wurden

Auch wenn ich mittlerweile schon seit 15 Jahren in Ekuador wohne, so verfolge ich noch immer täglich die deutschen Medien. Seit einiger Zeit habe ich jedoch gesunde Zweifel an den Entscheidungen der deutschen Politiker. Ein gutes Beispiel ist die aktuelle Aufnahme von Flüchtlingen, die in Massen in Deutschland ankommen.Um es gleich ganz klar herauszustellen, auch ich bin uneingeschränkt dafür diesen Leuten zu helfen. Viele haben eine wochenlange Reise mit zahlreichen Gefahren und Problemen hinter sich. Ganz zu schweigen von den schlimmen Erfahrungen, die sie in ihren Heimatländern machen mussten. Leider nutzen aber auch sehr viele Personen diese Flüchtlingsströme, die weder aus den vom Krieg betroffenen Ländern kommen oder sogar infiltrierte Kämpfer des IS sind, die ihre Anschläge in Europa durchführen wollen. Eine Kontrolle ihrer Identitäten ist so gut wie unmöglich, da viele Flüchtlinge ohne Papiere ankommen oder diese sogar bewusst zerstören. Wenn ich mir dann die Weltkarte ansehe, dann kann ich erkennen, dass sich nur etwa 500 Kilometer von Syrien, Saudi-Arabien befindet, eines der reichsten Länder der Erde. Statt jedoch bei dieser Krise den Flüchtlingen zu helfen, beschränkt sich der Wüstenstaat lediglich auf finanzielle Unterstützung, nimmt selbst aber keine Flüchtlinge auf. Eigentlich absurd, da sowohl Sprache als auch die Kultur vor Ort deutlich ähnlicher zu Syrien sein sollte, als in jedem anderen Land in Europa. Auch die Reise nach Saudi-Arabien wäre um einiges gefahrloser als die Überquerung des Mittelmeeres, bei denen die Flüchtlinge ihre finanziellen Reserven aufbrauchen, um von skrupellosen Schleppern irgendwo an der europäischen Küste abgesetzt zu werden.Ein weiteres Problem ist die zerstrittene EU. Einige Länder der EU sollten dringend ihre Haltung in der Flüchtlingsfrage überdenken. Anscheinend wollen zahlreiche Länder nur von den Vorteilen der EU profitieren (Subventionen etc..), aber in Zeiten der Krise selbst nicht anpacken. Länder der EU, die sich weigern Flüchtlinge aufzunehmen, sollten daher in meinen Augen sämtliche Zuwendungen der EU gestrichen bekommen. Es wäre sinnvoll in der Türkei, einem Nachbarland Syriens, ein Auffanglager zu errichten, wo sämtliche syrischen Flüchtlinge registriert werden. Damit wäre schon einmal sichergestellt die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge aus den osteuropäischen Ländern auszusieben. Außerdem würde dies den syrischen Flüchtlingen die gefährliche Reise über das Mittelmeer ersparen. Von dort sollte dann die Verteilung der Flüchtlinge auf die verschiedenen Mitgliedstaaten der EU durchgeführt werden. Diese sollte anteilsmäßig zu den jeweiligen Einwohnerzahlen der Mitgliedsländer erfolgen, um eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge und auch der Kosten zu gewährleisten. Den Flüchtlingen sollte aber auch klar sein, dass diese Verteilung kein Wunschkonzert ist. Die gezielte Auswahl von Ländern innerhalb Europas sollte nicht möglich sein, schließlich sollte das Hauptinteresse der Flüchtlinge zunächst einmal darin bestehen, an einem sicheren Ort ein Dach über dem Kopf zu haben, sowie Verpflegung und medizinische Versorgung gestellt zu bekommen. Ob dies letztendlich in Spanien, Polen, Österreich oder Deutschland passiert, sollte den meisten Flüchtlingen eigentlich egal sein. Damit hätte sich ihre Situation nämlich schon einmal erheblich verbessert.Die USA übrigens, die an der ganzen politischen Instabilität in diesem Teil der Welt nicht ganz unschuldig ist, wird insgesamt nicht mehr als 16.000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Natürlich erst nachdem ein ausführlicher Backgroundcheck der Flüchtlinge durchgeführt wurde. Eine unkontrollierte Einreise von unerwünschten Personen wird auf diese Weise natürlich erschwert.

28.3.16 17:36, kommentieren

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Ekuadors Siegesserie gerissen 2:2 Unentschieden gegen Paraguay

Gekämpft, gerannt und doch nicht gewonnen. Trotz fast 90 Minuten Einbahnstraßenfußball auf das von Routinier Justo Villar gehütete Tor, ist die ekuatorianische Nationalmannschaft diesmal nicht über ein 2:2 Unentschieden hinausgekommen. Dabei hatte alles sehr gut begonnen. Nach einem strammen Schuß von Christian Noboa konnte Enner Valencia zur 1:0 Führung von Ekuador treffen (20.). Trotz Feldüberlegenheit mit einem weiteren Lattentreffer von Noboa wollte das 2:0 einfach nicht fallen. Kurz vor der Pause dann die kalte Dusche für die Hausherren. Dario Lezcano vom FC Ingolstadt wurde im Strafraum freigespielt, Ekuadors Torhüter Alex Dominguez kam nicht rechtzeitig an den Ball, so dass Lezcano lässig zum 1:1 einschieben konnte. Gleiches Bild in Halbzeit 2, unablässige Angriffe auf das Tor von Paraguay, doch wieder traf Paraguay. In der 68.Minute nutzte wiederum Lezcano die Abstimmungsprobleme zwischen Erazo und Archilier und traf zur zwischenzeitlichen Führung für Paraguay. Ekuador warf nun alles nach vorne, erspielte sich auch mehrere gute Chancen, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Zum Verzweifeln die Aktion von Christian Noboa, der per Fallrückzieher nur den Posten traf und damit zum dritten Mal an diesem Nachmittag am Aluminium scheiterte. Als schon alle Ekuatorianner sich mit einer Niederlage für die Heimelf abgefunden hatten, erzielte der eingewechselte Angel Mena in der 2. Minute der Nachspielzeit doch noch den verdienten Ausgleich für die Tri. wobei es jedoch in der Wiederholung den Anschein machte, als sei der Treffer aus abseitsverdächtiger Position erzielt worden. Beinahe hätte es sogar noch zum Sieg gereicht, wenn der Schiedsrichter aus Uruguay nach einem klaren Handspiel im Strafraum auf Elfmeter entschieden hätte. Trotz des Punktverlust wird Ekuador auch nach Abschluss dieses Spieltages einsam an der Spitze stehen. Kolumbien gewann in letzter Minute 3:2 in Bolivien, Argentinien sicherte sich drei wichtige Punkte beim 2:1 Sieg in Chile. Uruguay könnte bis auf einen Punkt an Ecuador herankommen, spielt jedoch morgen als Gast im legegndären Maracana-Stadion gegen Brasilien.

25.3.16 03:16, kommentieren